Die bewusste Auseinandersetzung mit dem Tod – Großer Mehrwert für Dein Leben

Quietschende Reifen, lautes Knallen und einige Sekunden reine Stille. Es war so, als ob sogar die Vögel still blieben. Gestern beim Abendessen mit offenem Küchenfenster wurde mir bei dieser Kulisse wieder bewusst, wie gedankenlos viele Menschen häufig sind. Mich selbst eingeschlossen. Zeit sich auf das Leben zu besinnen und was wir daran haben. Und dem Tod als Übergang…

Typischer Glaube?

Bis ich vor einigen Jahren erfuhr, dass ich Vater werde, drehten sich bei mir nicht viele Gedanken um Geburt und Tod. Wie wohl die meisten Menschen in westlichen Kulturen glaubte ich, dass mit dem Tod das irdische Leben vorbei ist. Und obwohl ich nur auf dem Blatt Papier religiös war, haben Kinderbibel, Konfirmations- und einige Jahre Religionsunterricht mein Weltbild von Himmel und Hölle erschaffen. Mein eigener Tod war aber nie ein Thema. Und das ich davor Angst haben könnte, ist mir erst recht nicht in den Sinn gekommen.

(Vermeintliche) Sicherheit schaffen

Die Nachricht meines ankommenden Nachwuchses hat mich noch in der Schwangerschaft über Absicherungen für meinen Sohn nachdenken und informieren lassen. Mein Umfeld war irritiert. Was rückblickend bestätigt, dass viele Menschen sich ungern mit Themen wie dem Tod auseinandersetzen. Ich habe mich aus Angst, dass es meinem Sohn nicht gut geht, falls mir etwas passiert, nicht beirren lassen und mit Themen wie

  • Testament,
  • Patientenverfügung,
  • Vorsorgevollmacht und
  • Vormundschaft, falls beiden Elternteilen etwas zustößt oder wir sterben

beschäftigt.
Außerdem bin ich schon damals jahrzehntelang zur Blutspende gegangen und hatte immer meinen Organspendeausweis dabei. „Ich kann ja auch mal in eine Notsituation kommen, das ist wichtig und deswegen möchte ich anderen helfen.“ bestimmte meine Glaubenssätze.

Bewusstwerdung

Meine intensive Bewusstwerdung begann, wie hier ausführlich beschrieben, im Kontext der Medizin. Und so erweiterten irgendwann Erfahrungen zu Reinkarnationen und bleibende Eindrücke von Erlebnissen im Mutterleib während der Schwangerschaft, wie einem abgegangenen Zwilling, mein Weltbild. Für mich war das damals alles unvorstellbar. Dementsprechend habe ich unzählige Bücher und Internetseiten gelesen. Heute lässt sich das für mich sehr einfach über Naturgesetze herleiten. Damals passte das aber alles nicht. Mein oben beschriebenes Weltbild fing an zu wanken.

Naturgesetze schaffen Klarheit über Leben und Tod

In anderen Artikeln habe ich schon das Naturgesetz „Energie ist wandelbar, nicht zerstörbar.“ erwähnt. Dieses lernen viele in der Schule als Energieerhaltungssatz im Physikunterricht. Die Übertragung auf das materialistische Weltbild unserer westlichen Welt zeigt, dass es nicht nur dieses eine Leben geben kann. Denn unser Bewusstsein ist Energie. Und sie ist nicht zerstörbar. Bücher und Berichte über Nahtoderfahrungen geben hier einen eindrücklichen Ausblick. Auch medizinische Forschungsergebnisse zu Folgen von Organtransplantationen und Abstoßungsreaktionen zeigen sehr deutlich, dass im Organ mehr ist als das Gewebe und Blut. Und Naturvölker feiern den Tod – genauso wie die Geburt – als Übergang. Bei der Betrachtung weiterer Naturgesetze fangen Konzepte wie Himmel und Hölle stark an zu wanken (s. Seminar Die Gesetzmäßigkeiten Deines Lebens bei Interesse an mehr Naturgesetzen).

Wozu denn dann alles?

Ein weiteres, auf dieser Seite schon in mehreren Bereichen erwähntes, Naturgesetz „Jeder Lebensprozess pulsiert zwischen zwei Polen.“ lässt erkennen, worum es im Leben geht. Denn diese Frage drängt sich auf, wenn es doch nach diesem Leben weitergeht. Das reine Erleben der Polarität mit ihren unausweichlichen positiv und negativ bewerteten Momenten und Gefühlen in dem Leben jedes Menschen führt zu immer größerer Bewusstheit bei den unterschiedlichsten Themen deines Lebens (z.B. was ist gesunde Ernährung), hinsichtlich Deines Weltbildes und lässt Dich bewusst oder unbewusst Deine Glaubenssätze durchleben. Nach einer Phase der Verwicklung in diverse Rollen folgt die Ent-wicklung zurück zu Dir selbst. Du schaust weniger auf das Außen und erkennst, dass Du selbst das Zentrum Deines Lebens bist.

Ein großer Umschwung zwischen Ver- und Entwicklung muss aber nicht zwingend in Deinem aktuellen Leben stattfinden. Meiner Erfahrung nach kann man sich in bestimmten Themenbereichen ent-wickeln und gleichzeitig in anderen verwickeln.

Information zur Entspannung und Bereicherung Deines Lebens

Die Verdrängung der eigenen negativ empfundenen und schmerzhaften Gefühle im Leben eines jeden Menschen sorgt somit scheinbar für Sicherheit. Genauso wie die Verdrängung des eigenen Tods. Es ist ja aber nur eine Frage der Zeit, bis wir mit ihm konfrontiert werden.

Hingegen kann die bewusste Auseinandersetzung mit Themen wie den Folgen eines Unfalls oder dem eigenen Tod helfen, den eigenen Standpunkt herauszufinden und seine Zukunft bewusster selbst zu gestalten. Weiterhin kann es sehr entspannen zu wissen, dass Du für ggf. Hinterbliebene alles Mögliche getan hast. Hier eine Spur, falls Du nicht weißt, wo Du anfangen sollst. Versuche beim Lesen der folgenden Aufzählung auf Spannungen im Körper und Unwohlsein zu achten. Diese können Dich zu für Dich wichtigen Themen und Glaubenssätzen führen.

Hier eine Auswahl von Themen, die meinen Horizont sehr erweitert haben:

  • Was ist eine Nahtoderfahrung? Wie viele Menschen berichten davon?
  • Was berichten Menschen von Nahtoderfahrungen? Sprechen Sie von Himmel und Hölle?
  • Wie läuft eine Familienaufstellung ab? Ist das Hokus-Pokus?
  • Was bereuen alte Menschen am meisten?
  • Wovor haben alte Menschen Angst?
  • Wie sehen Naturvölker und östliche Kulturen den Tod?
  • Was passiert mit Dir nach einem Unfall o.ä., wenn Du nicht mehr ansprechbar bist und keine Regelung getroffen hast?
  • Was passiert mit Deinem Kind, wenn beide Elternteile sterben und keine Regelung getroffen ist?
  • Wie laufen Organentnahmen ab? Wer bekommt Organe? Welche Organe werden entnommen?
  • Wie geht es Organempfängern? Was empfinden sie?
  • Was sind Abstoßungsreaktionen nach Organtransplantationen? Woher kommen Sie?
  • Was ist Hirntod? (Dieser ist Voraussetzung für Organentnahmen.) Und wie wird dieser getestet?
  • Was passiert, wenn Dir auf Reisen etwas zustößt und Du nicht ansprechbar bist? In welchem Land gelten welche Regelungen?
  • Wie geht es Menschen nach Bluttransfusionen? (s. bspw. Forschungsergebnisse der Uni Göttingen)

Dein Mehrwert

Dein wesentlicher Mehrwert liegt voraussichtlich im Erkennen, dass es noch mehr gibt, als Dir derzeit bewusst ist. Das lässt Dich reifen, entspannen und bringt Dich mehr zu dem, was wirklich wichtig für Dich ist. Warum? Weil die Angst vor dem Tod mit all seinen Behauptungen und Mythen Unsicherheit schürt. Und diese hat auch Auswirkungen auf Dein Leben, wenn sie dir komplett unbewusst ist.

Ausgelebte Begeisterung

Trotz aller Recherchen oder vermeintlichen Absicherungen in dieser Welt, läuft das Leben dann doch meistens anders als geplant. Das gehört dazu und lässt Fragen entstehen, wie denn das eigene Leben und der jeweils jetzige Moment angenehm gestaltet werden können. So viel ist klar: ein reines Arbeiten und Geld verdienen, dass Du Dir am Wochenende und in der Rente – wenn Du soweit kommst – ein paar schöne Stunden machen kannst, ist manchmal notwendig, aber nicht unbedingt erstrebenswert. Das erkennnst Du spätestens, wenn Du Dich mit einigen alten Menschen unterhälst.
Beobachtest Du hingegen Kinder, siehst Du etwas anderes. Sie leben im Moment. Und sie leben ihre Begeisterung aus – sofern wir als Erwachsene sie denn lassen. Lebe Du Deine Begeisterung aus. In jedem Moment Deines Lebens so gut es geht. Und falls Du Dich nicht frei genug dafür von Deinen Verpflichtungen fühlst, lohnt sich die bewusste Wahrnehmung Deiner Glaubenssätze.

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