Negativität als Chance – Krisen entspannen

Negativität im Leben als Traurigkeit, Misserfolg, Krankheit oder Schmerz soll schnellstmöglich verschwinden. Schmerzen und Leid sind schon fast Tabuthemen in unserer Gesellschaft. Die Polarität als Naturgesetz erklärt, dass es ganz anders ist. Verstehe die Zusammenhänge und gewinne Perspektive: Dein Leben wird ungemein entspannt und bereichert.

 

Jens Dreyer: Negativität als Chance – Krisen entspannen

 

Ein x-beliebiger Alltag

Du triffst einen Bekannten und im Vorbeigehen fragt er Dich “Wie geht es Dir?”. Ohne darüber nachzudenken, kommt ein “Gut! Und selbst?” über Deine Lippen. Dein Bekannter antwortet “Auch gut.”. Vielleicht fällt Dir im Nachhinein dieser kurzen Begegnung auf, dass Du “Gut!” geantwortet hast, obwohl es Dir gerade gar nicht gut geht und Du immense Probleme hast. Doch Negativität ist in unserer Gesellschaft ein Tabu. Du bist nicht der Einzige, der in einer Situation wie dieser so handelt. Nach Außen soll immer alles schön wirken.

Die Wirklichkeit sieht anders aus

Das Naturgesetz der Polarität, dass ich im oben gezeigten Video ausführlich darstelle, zeigt, dass die Wirklichkeit ganz anders aussieht. Alles was existiert hat zwei Pole:

  • Quelle und Senke
  • Plus- und Minus-Pol beim Strom
  • Tag und Nacht
  • Ein- und Ausatmen
  • Anspannung und Entspannung

um nur einige Beispiele zu nennen. Positives und Negatives, also auch zwei Pole, gehören also im Leben dazu.

Negativität hängt von der Sichtweise und subjektiven Bewertung ab

Im Laufe Deines Lebens erlebst Du viele freudvolle und traurige Momente. Bewusst oder unbewusst ziehst Du Schlüsse daraus, um schmerzvolle Situationen in Zukunft zu vermeiden. Dein Verstand “grübelt” und versucht zu ergründen, warum Dir das gerade passiert. Und vor allem: wie Du Situationen wie diese zukünftig vermeiden kannst. Damit entstehen Bewertungen von Situationen und vorangegangenen Ereignisketten, die Du als negativ oder positiv bewertest. Positives möchtest Du gerne wiederholen, Negatives vermeiden. Dein Weltbild und Deine Glaubenssätze entstehen.

Diese Bewertungen sind immer individuell: jeder Mensch hat individuelle Talente und Fähigkeiten. Ist jemand handwerklich begabt und tätig, bewertet er vielleicht Sachbearbeiter negativ. Ein Manager schaut vielleicht auf eine Putzfrau herab. In Deinem Elternhaus, im Verlaufe Deiner Schulbildung und als Erwachsener in der Gesellschaft erfährst Du, was allgemein anerkannt ist und was nicht. Und ziehst daraus (vielleicht unbewusst) Deine Schlüsse.

Freude und Trauer als Grundgefühle – beides Teil Deines Lebens

Das Naturgesetz der Polarität beschreibt, dass alles was existiert zwei Pole hat. Und weil es ein Naturgesetz ist, gilt es ohne Ausnahme überall: auch in Deiner Gefühlswelt.

Unsere Grundgefühle sind Freude und Trauer. Alle anderen Gefühle sind Nuancen davon in Stärke und Energielevel. Die Polarität beschreibt, dass beides zu Deinem Leben dazugehört. Ob Du möchtest oder nicht. Das gilt übrigens auch für Deinen Nachbarn, Freunde und Kollegen – auch wenn die Fassade manchmal anders aussieht. Die Wenigsten zeigen gerne negativ bewertete Seiten.

Erleben Deine Gefühle

Junge Kinder leben im Moment und erleben ihre Gefühle ungemein präsent. In einem Moment fällt ihnen etwas auf den Fuß und sie weinen. 30 Sekunden später rennen sie schon wieder durch die Wohnung als wäre Nichts gewesen. Wann konntest Du das letzte Mal so Deine Gefühle erleben?

Traurigkeit schmerzt und niemand scheint den Sinn dahinter erklären zu können? Ab jetzt kannst Du anders damit umgehen.

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